CDU Gemeindeverband Neulussheim
Besuchen Sie uns auf http://www.cdu-neulussheim.de

DRUCK STARTEN


Archiv
20.12.2015, 23:22 Uhr | i.b.
Presseinfo der Neulußheimer CDU-Fraktion
Themen: "Bücherei" und "Flüchtlinge"
In ihrer aktuellen Presseinfo nimmt die CDU-Frakion Stellung zu den beiden Themen, die in der letzten Gemeinderatssitzung am 10.12.2015 kontrovers diskutiert wurden: "Bücherei" und "Flüchtlinge"
Bücherei: Theater der SPD nicht nachvollziehbar
CDU-Vorstand und Fraktion haben sich in ihrer letzten Sitzung nochmals mit Themen befasst, die derzeit die Bürger bewegen. „Die Bücherei ist eine wichtige Einrichtung der Gemeinde, hinter der die CDU voll und ganz steht“ betont Fraktionsvorsitzender Norbert Jakobi. „Trotz eher sinkender Ausleihzahlen war eine Kürzung beim Personal nie ein Thema“.
Da die SPD bei mit ihrer Unterschriftenaktion bei der Bevölkerung den Eindruck erweckte, in der Bücherei solle Personal eingespart werden, sah sich auch Bürgermeister Hoffmann in der letzten Gemeinderatssitzung zu einer Klarstellung veranlasst. Er machte deutlich, dass die SPD die Bürger belogen habe und es keine Kürzung gab. Lediglich eine Krankheitsvertretung nach Genesung der Mitarbeiterin wurde nicht weiterbeschäftigt. Dies sei auch dem Gemeinderat bekannt gewesen. Es bestand Einigkeit, dass man die Bevölkerung nicht mit Unwahrheiten verunsichern sollte. „Auch eine Verlagerung der Bücherei in die Lußhardtschule wurde im Gemeinderat nie beschlossen“ ergänzte Gemeinderat Andreas Sturm, der wenig Verständnis für die ganze Aktion aufbringt.

Gute Lösung für alle
Sehr zufrieden mit der gefundenen Lösung zeigt sich Sturm mit der Neuordnung der Räumlichkeiten in den Alten Schulhäusern. „Es gibt nur Gewinner. Wir sind froh, dass die Firma Solutive weiter in Neulußheim expandieren will und wir ihr im Schulhaus Bau A Räume zur Anmietung zur Verfügung stellen können. Durch den Umzug der Bücherei in das Ladengeschäft des Anwesens Faulhaber bleibt diese nicht nur in der Ortsmitte, dank großem Schaufenster rückt sie zudem noch mehr ins Blickfeld potenzieller Nutzer.“
„Auch freuen wir uns, dass die Markus-Schule der steigenden Nachfrage im Grundschulbereich künftig gerecht werden kann, indem sie ihr Schulhaus im Bau B erweitert“, verweist Ria Lehmayer auf die Nachfrage junger Eltern nach einem breitgefächerten Schulangebot. „Wir wissen aus Gesprächen mit Eltern, dass diese teilweise extra nach Neulußheim ziehen wollen, damit ihre Kinder die Markus-Schule besuchen können. Das ist für uns Beweis genug, um die Markusschule als positiven Standortfaktor zu bewerten.“
„Und auch für die wichtige Arbeit der AWO können wir im Alten Spritzenhaus geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen“, stellt Lehmayer klar, dass für alle bisherigen Nutzer der Alten Schulhäuser Lösungen gefunden wurden.

Unterbringung von Flüchtlingen

Die Aufnahme von Flüchtlingen ist derzeit das beherrschende Thema. „Im Jahr 2016 müssen in Neulußheim zirka 30 Asyl-Bewerber untergebracht werden, für das Jahr 2017 gehen wir aktuell von doppelt so vielen Menschen aus“ erläutert Kreisrat Thomas Birkenmaier die Zahlen aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der für die Erstunterbringung der Flüchtlinge sorgen muss. „Fakt ist, dass es – wie von einigen gefordert – der Gemeinde nicht möglich ist, durch Ankäufe oder Anmietung von Wohnhäusern den erforderlichen Wohnraum zu schaffen“, bekräftigt Gemeinderätin Dr. Stefanie Köbrich den Standpunkt von Bürgermeister Hoffmann und ergänzt: „Wir begrüßen es daher, dass ein privater Investor die Initiative ergreift und in Neulußheim den notwendigen Wohnraum schaffen will.“
„Ob Integration gelingt, hängt nicht in erster Linie vom Standort der Unterkunft ab, sondern am individuellen Willen jedes einzelnen Asylbewerbers, möglichst schnell Deutsch zu lernen, um einen Arbeitsplatz zu erhalten und dadurch finanziell unabhängig zu werden“,  verweist Ingeborg Bamberg auf das Beispiel von Neulußheimer Mitbürgern, die vor rund 25 Jahren als Asylbewerber nach Deutschland kamen und sich zwischenzeitlich dank persönlichem Fleiß und Ehrgeiz hier nicht nur ihre eigene Existenz aufgebaut haben, sondern auch aktiv am Gemeindeleben teilnehmen. „Diesen Integrationswillen müssen wir fördern und fordern.“  
 
ib

aktualisiert von Andreas Sturm, 06.11.2016, 21:03 Uhr