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15.08.2015, 17:01 Uhr | © Hockenheimer Tageszeitung, Samstag, 15.08.2015 / Vanessa Schäfer Übersicht | Drucken
Rheinbrücke auf drei Spuren verbreitern?
Landtagskandidat Thomas Birkenmaier thematsiert Verkehrsprobleme


Auf Einladung des CDU-Landtagskandidaten Thomas Birkenmaier besuchte eine Delegation der umliegenden CDU-Ortsverbände mit dem Landtagsabgeordneten Gerhard Stratthaus den Verkehrsschwerpunkt "Rheinbrücke", um über die prekäre Verkehrssituation (Fahrradwege und Kraftverkehr) und mögliche Lösungen zu sprechen. Mit auf dem Bild: Helena Moser (Ketsch), Markus Fuchs (Hockenheim), Dr. Marco Veselka (Altlußheim), Thomas Birkenmaier (Neulußheim), Kay Schweikert (Altlußheim), Andreas Sturm (Neulußheim) und Gerhard Stratthaus.


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Das Fiasko ist absehbar: 2017 soll die Rheinbrücke saniert werden. Doch schon jetzt, bevor die Bagger angerollt sind, kommt es am Knotenpunkt B 39/L 722 regelmäßig zu Behinderungen. Selbst mitten in der Ferienzeit staut sich der Verkehr an der Ampelkreuzung, wodurch die Autofahrer regelrecht ausgebremst werden. Den Neulußheimer CDU-Landtagskandidaten Thomas Birkenmaier lässt das nicht kalt.
 Er hatte gestern Nachmittag die CDU-Ortsvorsitzenden der Gemeinden Alt- und Neulußheim sowie Hockenheim und Ketsch zu einer Begehung eingeladen, um sich gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Gerhard Stratthaus vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. "Ziel ist nicht, dass wir am Ende Forderungen stellen, was gemacht werden muss, sondern Ideen entwickeln, was man anstellen kann, um die Sache ins Rollen zu bringen und die Infrastruktur zu verbessern", stellte Birkenmaier klar.
Selbst schon betroffen gewesen

Die Erfahrung, dass sich der Verkehr zu Stoßzeiten oder bei Behinderungen auf der Autobahn manchmal bis Altlußheim zurückstaut - und auch entgegengesetzt in Richtung Speyer - haben die Christdemokraten Dr. Marco Veselka, Kay Schweikert (beide Altlußheim), Andreas Sturm (Neulußheim), Markus Fuchs (Hockenheim) sowie Michael Kapp und Helena Moser (beide Ketsch) fast alle schon gemacht. "Geht mal freitags gegen 18 Uhr nach Speyer, dann ist es richtig heftig", berichtete Schweikert seinen Parteikollegen. Die ersten Planungen hat das Regierungspräsidium bereits angestoßen, die im Herbst in einer ersten Offenlage bekanntgegeben werden sollen.
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Doch in der Verschiebung der Ampelanlage in Richtung Osten, so dass die B 39 von Altlußheim gerade und ohne Verschwenkung auf die L 722 trifft, sieht Birkenmaier keine optimale Lösung. Es würde sich zwar die Abbiegespur von der Rheinbrücke kommend verlängern, was hier den Verkehr entzerren würde. "Aber für den Verkehr von Altlußheim kommend, bringt das gar nichts", ging er darauf ein, dass ein Großteil der Autofahrer von Altlußheim in Richtung Brücke und nicht in Richtung Autobahn abbiegen würde.

Gemeinsam überlegten sich die Christdemokraten mögliche Alternativen, die von der Verbreiterung bis zu einer Aufstockung der Brücke reichten. "Vielleicht könnte man den Fuß- und Radweg unter der Brücke durchlegen und diese dadurch um eine dritte Spur verbreitern", meinte Birkenmaier. Letztendlich will er die Offenlage abwarten und im Anschluss Stellung beziehen.
Gefahr für Radler

Weiter widmeten sich die Christdemokraten bei der gestrigen Begehung der Situation der Radfahrer entlang der Kreisstraße 4250 zwischen Luxhof und Ketsch. "Es gibt zwar Radwege, aber nicht durchgehend", sieht der Landtagskandidat im Damm eine gefährliche Strecke. "Wenn aus beiden Richtungen Fahrzeuge kommen, gibt es für Radfahrer keine Ausweichmöglichkeiten."

Und Radler gibt es genügend. Während die CDU-Mitglieder ein Stück die Kreisstraße entlangliefen, peste immer mal wieder einer an ihnen vorbei. "Es gibt nicht nur die Rennradfahrer und Spazierfahrer, sondern auch Berufspendler, die Tag für Tag mit dem Rad den Rheindamm nutzen", weiß der Neulußheimer. Durch den schlechten Zustand der Straße sei außerorts die zulässige Höchstgeschwindigkeit bereits weitestgehend auf 70 Kilometer pro Stunde reduziert worden, aber die Sicherheit für Radfahrer erhöhe das nicht erheblich.

Eine Lösung für dieses Problem könnte laut Birkenmaier der kleine Weg vom Parkplatz auf der Rheinbrücke sein, der hinter dem Hotel Luxhof und der angrenzenden Bebauung entlangführt. Dieser könnte ausgebaut werden. Abhilfe könnte ferner eine Verbreiterung des Rheindamms im Zuge einer für den Hochwasserschutz anstehenden Sanierung schaffen. Hier will Birkenmaier beim Kreis nachfragen, wie weit die Planungen bereits sind.
© Hockenheimer Tageszeitung, Samstag, 15.08.2015



| Andreas Sturm, 06.11.2016, 21:02 Uhr

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