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10.12.2015, 23:21 Uhr | n.j./a.st. Übersicht | Drucken
Stellungnahmen der CDU-Fraktion in der Gemeinderatssitzung vom 10.12.2015
Personal Bücherei - Räumlichkeiten Alte Schule - Erweiterung Podey-Kindergarten


In der Gemeinderatssitzung vom 10.12.2015 wurden Beschlüsse zu Themen gefasst, die in den letzten Wochen kontrovers diskutiert wurden. Lesen Sie im Folgenden die Stellungnahmen der CDU-Fraktion.


Stellungnahme zum Personal in der Bücherei durch den Fraktionsvorsitzenden Norbert Jakobi

Die Bücherei ist eine wichtige Einrichtung der Gemeinde, hinter der die CDU voll und ganz steht.
Ich möchte dies deshalb betonen, weil in den letzten Wochen manchmal der Eindruck entstehen konnte, dass der Bestand der Bücherei gefährdet wäre. Ich kann Ihnen versichern, dem ist nicht so.
Betonen möchten wir auch, dass im Gemeinderat -trotz eher sinkender Ausleihzahlen- nie über eine Kürzung beim Personal gesprochen wurde.
Es ist uns daher unverständlich, weshalb die SPD bei der Bevölkerung den Eindruck erweckt, in der Bücherei soll Personal eingespart werden.
Um es auf den Punkt zu bringen: Alles was die SPD in diesem Zusammenhang behauptet, entspricht nicht den Tatsachen.
Richtig ist vielmehr, dass lediglich eine Krankheitsvertretung nach Genesung der Mitarbeiterin nicht weiterbeschäftigt wurde. Und dieser Sachverhalt war und ist der SPD bestens bekannt.
Rechtlich bewerten wollen wir dieses Vorgehen nicht. Moralisch ist es jedenfalls mehr als bedenklich.
Jedenfalls ist die Verwaltung der Auffassung, dass in der Bücherei kein zusätzliches Personal erforderlich sei. Dieser Meinung schließen wir uns an.
Sollte es mal zu Engpässen kommen, z. B. bei der Organisation des Weihnachtsmarktes, kann die Verwaltung sicher unterstützen.



Stellungnahme zu den Räumlichkeiten in der Alten Schule durch den Fraktionsvorsitzenden Norbert Jakobi

In den beiden alten Schulhäusern sind ja bekanntlich mehrere Einrichtungen untergebracht.
Zwei davon, die Firma Solutive und die Markusschule, wollen expandieren und benötigen deshalb weitere Räume.
Die Verwaltung hatte deshalb den Auftrag, alle Möglichkeiten auszuloten und ein entsprechendes Raumkonzept zu erstellen.
Das Konzept der Verwaltung sieht nun vor, der Firma Solutive im Gebäude Alte Schule Bau A das Erd- und Obergeschoss und der Markusschule im Bau B das Erd- und Obergeschoss zu vermieten.
Dies ist möglich, weil die AWO dann in das Spritzenhaus umziehen kann und für die Bücherei die benötigten Flächen im ehemaligen Gebäude Faulhaber angemietet werden können.
Die Anmietung ist übrigens kostenneutral, weil sie aus den Einnahmen der Vermietung an die Firma Solutive finanziert werden kann.
Im Ergebnis kann man sagen, dass es bei diesem Konzept nur Gewinner gibt, weil sich die Rahmenbedingungen für alle Beteiligten verbessern.
Das alte Spritzenhaus ist gerade für die älteren Besucher der AWO wesentlich besser zugänglich als die bisherigen Räume.
Auch die Bücherei ist besser zugänglich. Die Bücherei ist zudem in einem zusammenhängenden Raum mit großer Glasfront untergebracht.
Die Markusschule kann weiter wachsen und wir können die Firma Solutive in Neulußheim halten.
Aus diesen Gründen stimmen wir dem Raumkonzept der Verwaltung zu.
Eines sollte vielleicht noch erwähnt werden: Es gab und gibt keinen Beschlussvorschlag, die Bücherei aus der Ortsmitte zu verlegen. Deshalb können wir das Theater, das die SPD in den letzten Wochen veranstaltet hat, nicht im Geringsten nachvollziehen.



Stellungnahme zur Erweiterung des Podey-Kindergartens durch Gemeinderat Andreas Sturm

Die Neulußheimer Kindergärten sind in ihrer Vielfalt und in ihren Qualitäten ein Aushängeschild für die Gemeinde.
Der Zuzug junger Familien in unsere Gemeinde und die steigende Zahl an Flüchtlingen sorgen für mehr Kinder, so dass wir schnell an unsere Kapazitätsgrenzen geraten, etwas was vor fünf oder sechs Jahren niemand geglaubt hätte.
Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen unser Kindergartenangebot um einen Raum bzw eine Gruppe auszubauen.

Unsere Fraktion war sehr angetan von dem Vorschlag des Podey-Kindergartens, der unter dem Arbeitstitel „Storchennest“ geführt wird:
Eine Kindergartengruppe außerhalb des bestehenden Kindergartengebäudes mit einem Zugang zur Natur. Unserer Ansicht nach wäre dies eine innovative Möglichkeit den Kindergarten auf ansprechende Weise auszubauen.
Ebenso hätten wir hier die Möglichkeit das Gebäude bei einem Rückgang der Kinderzahlen anders zu nutzen.

Die Verwaltung hat den Auftrag bekommen Erweiterungen an den Kindergärten „Podey“ und „Pusteblume“ ebenfalls zu prüfen.
Das Storchennest, ein eigenständiges Gebäude, wird mit 188.000€ veranschlagt, während die Gebäudeerweiterungen 300.000€ und 360.000€ kosten sollen?

Zwar sehen wir, dass die Deckenhöhe im Podey-Kindergarten fünf Meter beträgt und es demzufolge ein größere Summe des umbauten Raumes gibt, doch im Neubaugebiet „Alter Bahnhof“ werden Reihenhäuser mit gleicher Grundfläche, mit 9 Metern und 2 Zwischendecken für 250.000€ ohne Grundstück verkauft.
Entweder ist das Storchennest zu günstig angesetzt oder die alternativen Erweiterungen zu teuer. Obwohl wir den Zahlen gerne glauben schenken würden, kann der gesunde Menschenverstand nicht folgen.

Wir fordern daher von der Verwaltung belastbare und realitätsnahe Zahlen für das Storchennest und die Alternativen, da wir uns kaum vorstellen können, dass ein Neubau dieser Größe mit 188.000€ - 120.000€ bzw 160.000€ günstiger sein soll, als die Anbauvarianten zu den bestehenden Gebäuden. Wir möchten hier keine böse Überraschung erleben.

Insgesamt können wir uns das „Storchennest“ sehr gut vorstellen, da wir von dem Konzept überzeugt sind und uns darauf freuen würden in diesem Bereich etwas Neues zu wagen und die Attraktivität dieses Standortes zu steigern.



| Andreas Sturm, 06.11.2016, 21:03 Uhr

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