Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung zur Güterbahntrasse
Die Planungen für die neue Güterbahntrasse Mannheim–Karlsruhe beschäftigen die Region seit vielen Jahren. Nach der Prüfung verschiedener Trassenvarianten steht inzwischen fest, dass die Strecke künftig von Mannheim über Schwetzingen, Hockenheim und Neulußheim verlaufen wird.
Um die Interessen der betroffenen Kommunen geschlossen zu vertreten, haben Bürgermeister Kevin Weirether, der CDU-Landtagsabgeordnete und Neulußheimer Gemeinderat Andreas Sturm sowie die Bürgermeister der weiteren betroffenen Städte und Gemeinden, Vertreter des Verbands Region Rhein-Neckar und die Bürgerinitiativen aus Schwetzingen und Hockenheim eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Koordiniert wurde diese Aktion vom Schwetzinger Oberbürgermeister Matthias Steffan.
Dabei begleiten die Kommunen das Projekt konstruktiv und wollen sich frühzeitig in den weiteren Planungsprozess einbringen. Ziel sei es, die bestmögliche Lösung für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen und die Auswirkungen der neuen Bahnstrecke so gering wie möglich zu halten.
Andreas Sturm unterstreicht die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens der Region: „Es geht nicht darum, ein Infrastrukturprojekt grundsätzlich abzulehnen. Entscheidend ist, dass die Interessen unserer Städte und Gemeinden ernst genommen werden. Dazu gehören Transparenz, eine enge Einbindung der Kommunen sowie die konsequente Umsetzung aller Zusagen durch die Deutsche Bahn.“
Die Unterzeichner weisen darauf hin, dass die Bahn zunächst bestehende Verpflichtungen erfüllen müsse. So seien beispielsweise die der Stadt Hockenheim bereits in den 1980er Jahren zugesagten Lärmschutzmaßnahmen bis heute nicht vollständig umgesetzt worden. Die gemeinsame Erklärung macht deshalb deutlich, dass die Region bei den weiteren Planungen geschlossen auftreten und gegenüber der Deutschen Bahn verlässlich die Interessen ihrer Bürgerinnen und Bürger vertreten wird.
