CDU Neulussheim

Frühe Sprachförderung ist Grundlage für Bildungserfolg

Landtagsabgeordneter Andreas Sturm besuchte Grundschule in Ketsch

Ketsch. Der direkt gewählte Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Schwetzingen, Andreas Sturm (CDU), besuchte gemeinsam mit den CDU-Gemeinderäten Rainer Fuchs und Michael Seitz die Alte Schule in Ketsch. Im Gespräch mit Schulleiterin Sylvia Schimmeier und Konrektorin Storz informierte sich der Abgeordnete über die aktuelle Situation an der Grundschule und sprach mit den Lehrkräften über bildungspolitische Entwicklungen im Land.

Foto: Besuch der Grundschule in Ketsch: (v.l.) CDU-Gemeinderäte Rainer Fuchs und Michael Seitz, Schulleiterin Sylvia Schimmeier und Konrektorin Storz sowie Andreas Sturm MdL.Foto: Besuch der Grundschule in Ketsch: (v.l.) CDU-Gemeinderäte Rainer Fuchs und Michael Seitz, Schulleiterin Sylvia Schimmeier und Konrektorin Storz sowie Andreas Sturm MdL.

„Für mich sind Gespräche vor Ort an den Schulen essenziell, um Probleme, Themen und Anliegen aus der Praxis für meine parlamentarische Arbeit mitzunehmen“, so Sturm, der im Landtag Mitglied des Bildungsausschusses ist und als bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion die Bildungspolitik im Land mitgestaltet.

Die Alte Schule ist vierzügig und in den letzten Jahren stetig gewachsen. Das Kollegium umfasst aktuell 30 Lehrkräfte sowie eine Schulsozialarbeiterin. Für den Ganztagsbereich wird eine Kernzeit- und Hortbetreuung angeboten. Schimmeier lobte die enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ketsch als Schulträgerin.

Bürgermeisterstellvertreter Michael Seitz berichtete von den massiven Investitionen der vergangenen Jahre in den Schulanbau, die Sanierung des Bestandsgebäudes einschließlich der Brandschutzertüchtigung sowie in die Gestaltung des Außenbereichs. „Wir haben moderne und gut ausgestattete Klassenzimmer und Aufenthaltsräume. Auch der Schulhof und das Außengelände mit einem Fußballplatz sind ansprechend gestaltet. Eine moderne Lehr- und Lernumgebung ist für den Bildungserfolg enorm wichtig“, so die Schulleiterin. Auch die Raumkapazitäten seien derzeit ausreichend.

CDU-Fraktionsvorsitzender Rainer Fuchs betonte, dass die Gemeinde auch in Zukunft im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten in die Schulen investieren werde. Schimmeier berichtete von der Heterogenität der Schülerschaft an einer Grundschule und den damit verbundenen pädagogischen Herausforderungen für die Lehrkräfte.

„Wir wollen jedem Kind gerecht werden und es individuell fördern“, machte die Rektorin deutlich. Daher sei es wichtig, dass der Klassenteiler nicht erhöht werde und eine gute Lehrkräfteversorgung auch in Zukunft sichergestellt sei.

Sturm sprach über die Herausforderung, die Lehrkräfte aus den Hochschulstädten in die Breite des Landes und in den ländlichen Raum zu bekommen, um die kleineren ländlichen Grundschulen nach dem Leitsatz „Kurze Beine, kurze Wege“ zu erhalten. Hierzu sei er in enger Abstimmung mit den Bildungsverbänden. Sturm berichtete außerdem über die geplante Regelung zur Handypause.

„Wir wollen die private Handynutzung an öffentlichen Schulen im Land untersagen. Hier sollten wir die Schulen vor Ort nicht allein lassen, sondern mit einer landesweit einheitlichen Regelung mit Öffnungsklauseln für weitergehende Maßnahmen eine verbindliche Grundlage schaffen“, erklärte der Bildungspolitiker. Dies begrüßte auch Schimmeier.

Sturm informierte sich zudem über die Umsetzung des Sprachförderprogramms SprachFit. „Sprachkompetenz ist der Schlüssel für Bildungserfolg. Daher legen wir den Fokus auf eine frühe Sprachförderung und investieren in diesem Bereich mit dem verbindlichen Sprachförderprogramm SprachFit“, so Sturm. Generell habe der Bildungsbereich in den letzten Jahren im Staatshaushalt einen stetigen Aufwuchs verzeichnet, so der Parlamentarier.

„Wir nehmen im Land unsere Verantwortung wahr und investieren so viel wie noch nie zuvor in die Bildung unserer Kinder. Das hat für uns Priorität und diesen Weg werden wir fortsetzen“, betonte der Abgeordnete. „Man spürt an der Alten Schule, mit wie viel Leidenschaft und Herzblut hier gearbeitet wird. Danke für das Engagement des Lehrerkollegiums“, so Sturm abschließend, der Schimmeier und Storz für das Gespräch dankte.